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Arbeitsweise
      ... mit mir, lösungsorientiert!

Bei manchen Problemsituationen ist ein schnelles Handeln wichtig. Ein lösungsorientiertes Coaching/ eine lösungsorientierte Beratung oder Supervision kann hier hilfreich sein. 

Der lösungsorientierte Ansatz [die lösungsfokussierte „Kurztherapie“] wurde von Steve de Shazer, Insoo Kim Berg und deren Team am BFTC (Brief Family Therapy Center) in Milwaukee entwickelt. Er baut in seinem Kern auf die Arbeiten von Milton Erickson auf und befasst sich mit der Konstruktion von Lösungen.

Die Basisregeln des lösungsorientierten Vorgehens nach Steve de Shazer:

  • Finde heraus, was die Menschen wollen.
  • Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariere es auch nicht.
  • Wenn du weißt, was funktioniert, mach' mehr davon.
  • ­Wenn etwas nicht funktioniert, dann hör' auf damit; mach' etwas ander(e)s.

Egal ob Beratung, Therapie, Supervision oder Coaching - eine Lösung des Problems wird am konstruktivsten erreicht, indem man sich von Anfang an auf mögliche Lösungen und nicht auf die Probleme konzentriert. 

Statt des Rückblicks auf die Vergangenheit (und ggf. auf mögliche Ursachen und Schuldfragen) steht die Auseinandersetzung mit Möglichkeiten in der Gegenwart und Zukunft im Vordergrund.

Im lösungsorientierten Beratungsprozesses stehen ebenso die Ressourcen im Mittelpunkt, die Ihnen zur Verfügung stehen. Auf dem Weg zu Ihren Zielen wird das genutzt, was positiv wirkt und hilfreich ist. Ebenso wird anerkannt, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten und Wege geben mag, die zum Ziel führen.

Wir wissen auch, jedes Problem hat seine Ausnahmen, d.h. es gibt immer (wieder) Momente, in denen das Problem kleiner oder vielleicht sogar weg ist. Ihr Blick wird in der Beratung also auch auf unproblematische Lebensbereiche gelenkt.

Innerhalb "meiner" systemisch-lösungsorientierten Beratung möchte ich Sie auch dazu einladen, Problemsituationen und Konflikte aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dabei kann sich für Sie Ihr Handlungsspielraum vergrößern und Sie entdecken möglicherweise neue und hilfreiche Alternativen. 

 

... ich, als Ihr Begleiter

Als lösungsorientierter Akteur nehme ich verschiedene Perspektiven ein, stelle Ihnen Fragen, fordere Sie heraus, höre Ihnen zu, bekenne Farbe, schaffe Räume und Möglichkeiten für Ihre Entwicklung, ziehe Sie zur Verantwortung, mache Ihnen Mut, stärke Ihre Stärken, gebe Ihnen Feedback - immer mit dem Ziel Ihnen professionelle, sinnvolle und effektive Unterstützung zu geben. Mein Focus ist dabei ganz auf Sie gerichtet – auf Ihre Stärken, Ziele und Wünsche.

Die Fundamente meiner Arbeit sind: mein Studium zum Diplom Sozialpädagogen (FH), meine Qualifikationen zum Stresspräventionstrainer (IFT), zum Systemischen Berater und Therapeut/ Familientherapeut (SIS/SG) und zum systemisch- lösungsorientierten Supervisor (isi/SG) und Coach (isi), regelmäßige Fort-  und Weiterbildungen, meine langjährigen Erfahrungen in der Beratungsarbeit und schließlich das Leben selbst.

Ich bin ebenso Mitglied in der Systemischen Gesellschaft -  Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V. 

Meine Werkzeuge sind lösungsorientierte Gespräche, Arbeit mit Papier und Stift, mein Notebook, Fotoapparat, Instrumente & Musik, Hausaufgaben, praktische Übungen und letztendlich meine ganz persönliche Art als Mensch.

 


 

Phasen in der Beratung (Coaching, Supervision)


Der Ablauf des Coachings lässt sich i.d.R. in folgende Phasen aufteilen:

1. Telefonische Terminvereinbarung und Kurzinformation zu den Rahmenbedingungen
Sie rufen mich an, um einen Termin zu vereinbaren. Dabei wird mich ebenso ein Stichwort zu Ihrem Anliegen interessieren. Sollte ich der richtige Ansprechpartner für Ihr Anliegen sein, werden wir einen Termin festlegen.  Ich werde Sie weiterhin kurz über Zeitdauer und Kosten bezüglich unserer Zusammenarbeit informieren sowie auf Ihre Fragen zu den Rahmenbedingungen eingehen. Ich werde Ihnen ebenso mitteilen, dass mich in unserem Erstgespräch dann speziell folgende 3 Fragen/ Themen interessieren werden:

  • ­Was wollen Sie erreichen? (Was sind Ihre Ziele?)

  • ­Was sind Ihre bisherigen Lösungsstrategien?
    (Was haben Sie  schon versucht und mit welchem Erfolg?)

  • Welche Verbesserungen sind zwischen dem heutigen Telefonat und dem Erstgespräch bereits eingetreten?

 
2. Die Orientierungsphase 
Wir betrachten Ihr Anliegen ganz genau. Wie ist der Stand der Dinge (siehe auch oben genannte Aspekte)? Was wollen Sie verändern? Was wollen Sie erreichen? Was hat Sie bisher daran gehindert? Was brauchen Sie noch, um Ihr Ziel zu erreichen? Wir klären und ordnen und Sie werden erstaunt sein, wie gut es tut, die Dinge klar vor sich zu sehen.

Aspekte im Erstgespräch

1. Ziele

„An diesem Termin werde ich mich besonders für Ihre Ziele interessieren. Mich interessiert, was Sie mit unserem Gespräch / der Therapie erreichen wollen. Das interessiert mich sehr genau auf vielen Ebenen. Von Ihren Zielen möchte ich mir ein sehr genaues Bild machen, eine sehr klare Vorstellung bekommen können. Mich interessiert, wo sie am Ende unserer gemeinsamen Arbeit sein wollen. Wenn wir annehmen, dass unsere Gespräche optimal laufen und Sie dadurch irgendwann meine Unterstützung nicht mehr

brauchen, sich dann von mir verabschieden mit den Worten: `Vielen Dank ..., ich brauche Sie nicht mehr, ich bin jetzt da wo ich hin wollte´ Wo sind Sie dann? Wie geht es Ihnen dann? Wie sind Sie dann? Wie ist Ihre Lebenssituation? Dazu werde ich in unserem Gespräch am .... viele Fragen haben, weil ich sicher sein will, dass wir an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen.“

2. Problemlösungsstrategien

„Als zweites werde ich Sie fragen: `Was haben Sie schon alles getan, um Ihr Ziel zu erreichen und/oder das Problem zu lösen? Und mit welchem Erfolg?´ Da wird es einiges geben, was das Problem gebessert hat, und einiges, was eher zu einer Verschlechterung geführt hat. Beides interessiert mich, das Erfolgreiche, weil man das vielleicht noch mehr machen kann und das andere, um uns ersparen zu können, dass wir in eine Richtung gehen, die eher zu Verschlechterungen geführt hat.

3. Besserungen bis zum Gespräch

„Und drittens werde ich Sie fragen, was sich zwischen unserem Terminvereinbarungs-Telefonat und unserem Gespräch am …. möglicherweise schon Gutes getan hat. Das will ich Ihnen kurz erläutern: Die wissenschaftliche Forschung hat festgestellt, dass bei über 70 Prozent der Menschen, die einen Beratungstermin ausmachen, zwischen diesem Telefonat und dem ersten Termin in irgendeiner Hinsicht ein Verbesserung zu verzeichnen ist. Das kann eine kleine, auf den ersten Blick ganz unscheinbare Verbesserung sein, das kann aber auch eine sehr bedeutende Verbesserung sein bis hin zu dem allerdings eher seltenen Fall, dass eine Beratung gar nicht mehr nötig ist. Wie man sich das erklären kann, darüber streiten die Wissenschaftler noch. Manche sagen, das komme daher, dass man sich vorstellt, wie die Frau ... das Problem mit mir angehen und lösen wird und man dadurch auf neue Gedanken kommt oder man einfach etwas anders macht. Es kann auch sein, dass das daher kommt, dass man durch das

Vereinbaren des Termins noch entschiedener ist, das Problem zu lösen oder sonstiges. Entscheidend ist, dass es diese Besserung so oft gibt. Und wenn das auch bei Ihnen so ist, dass Sie bei sich bis zu diesem Termin irgendwelche Besserungen in irgendeiner Hinsicht bemerken, dann möchte ich Sie bitten, darauf zu achten, denn das interessiert mich und ich werde Sie danach fragen, denn diese Besserungen kann man oft weiter ausbauen“.

[Quelle: Manfred Prior, www.meg-frankfurt.de]

 

3. Die Veränderungsphase
Im zweiten Schritt geht es um das Erarbeiten und Entwickeln von Ideen, persönlichen Strategien, Lösungsansätzen und vor allem den Transfer in die Praxis. Die Arbeitsphase wird bestimmt von Gesprächen und vielen nützlichen Übungen.
 

4. Der Abschluss
Am Schluss des Prozesses steht bei mir immer ein Resümee des Prozesses. Wir machen eine Bestandsaufnahme der erreichten Veränderungen, überprüfen, inwieweit die angestrebten Ziele erreicht werden konnten. Wir würdigen den persönlichen Lernprozess und schließen unsere Zusammenarbeit ab.

 


 

Zeit + Raum

Der Zeitrahmen ist je nach Thematik sehr unterschiedlich. Es gibt Beratungen, die eine Stunde/ Sitzung dauern, z.B. wenn es darum geht, schnell eine effektive und sinnvolle Entscheidung zu treffen oder bei klar umrissenen Themen.

Genauso gibt es Prozesse, die mehrere Monate (bei 2-6 Sitzungen/ es darf auch mal mehr sein) dauern.

Ein einzelner Termin dauert 60 Minuten - bei Paaren und Familien 90 Minuten. 

Eine Beratung/ ein Coaching findet i.d.R. in Chemnitz (Systemisches Institut Sachsen) stattf.  
Ebenso sind aber auch andere (neutrale) Orte möglich. 

 

Wegbeschreibung unter www.sis-ev.de 
 


 

Investition

Einzelpersonen/ LifeCoaching (Fokus: individuelle Fragestellungen und Themen)
60 Minuten/ 80 Euro
90 Minuten/ 120 Euro

PaarCoaching (Fokus: Paarbeziehung, Paarthemen)/
FamilienCoaching (Fokus: Familienthemen, Erziehungsfragen)

90 Minuten/ 120 Euro

Coaching, Supervision, OE
Mitarbeiter, Führungskräfte, Teams aus 
sozialen und gemeinnützige Organisationen

[Jugendhilfe, Familienhilfe, Soziales
…]
60 Minuten/ 100 Euro

Coaching, Supervision, OE
Mitarbeiter, Führungskräfte, Teams aus dem 
wirtschaftlichen Kontext

60 Minuten/ 150 Euro

 


Die Rechnungslegung erfolgt über das Systemische Institut Sachsen [Sächsische Institut für Systemische Beratung und Therapie/ Familientherapie e.V.].

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, diesen mindestens 24 Stunden vorher abzusagen. 

tom küchler  | sis [at] tomkuechler.de