TOM KÜCHLER
POTENZIALENTFALTER/coach/trainer/speaker/autor

 
foto by canva

(Selbst-)Management und Potenzialentfaltung mit dem AGIL-Format!

 

Die Welt in der wir leben wird oft als „VUKA“ beschrieben.

VUKA steht für:


„V= Volatilität
bezieht sich auf die zunehmende Häufigkeit, Geschwindigkeit und das Ausmaß von (meist ungeplanten) Veränderungen

U = Unsicherheit
bedeutet das generell abnehmende Maß an Vorhersagbarkeit von Ereignissen in unserem privaten und beruflichen Leben

K = Komplexität
bezieht sich auf die steigende Anzahl von unterschiedlichen Verknüpfungen und Abhängigkeiten, welche viele Themen in unserem Leben undurchschaubar machen

A = Ambiguität
beschreibt die Mehrdeutigkeit der Faktenlage, die falsche Interpretationen und Entscheidungen wahrscheinlicher macht“ (Buhl)

Dier Welt wird immer komplexer, „unser Wissen“ verdoppelt sich in viel kürzeren Abständen, die digitale Beschleunigung und neue Technologien schieben uns an. Das Meer an Möglichkeiten wird immer größer. Wenn sich die Welt so darstellt braucht es Navigationsinstrumente (wie zum Beispiel mein "potenzialGPS", die uns helfen beim Driften ;-).

 

Im Unternehmertum ist die Antwort, um auf die VUKA-Welt zu reagieren: Agiles Management.
Das Handelsblatt titelt im August 2018: „Agiles Management – Wer überleben will, sollte auf Veränderung setzen. Um sich am Markt zu behaupten, müssen Unternehmen agil sein. Das bringt ein völlig neues Organisations- und Arbeitskonzept mit sich. So klappt es.“

 Ein paar Stichworte zum agilen Ansatz sind (vgl. ebd):

  • agile Strukturen & Kulturen (so wenig Hierarchie wie nötig, Fehlerfreundlichkeit, Wertschätzungs- & Feedbackkultur, Transparenz, Vertrauen, Dialog)
  • Bottom up (Mitarbeitende auf niedrigeren Hierarchiestufen treffen Entscheidungen, die sich auch auf höher angesiedelte Mitarbeitende auswirken)
  • Design Thinking (ist ein Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Wichtig ist dabei, dass Lösungen zu finden sind, die aus Anwendersicht/ Nutzersicht überzeugend sind.)
  • Scrum (Dieser Begriff stammt aus der Softwareentwicklung und beschreibt ein agiles Rahmenwerk für Projekte. Es definiert Rollen der Teammitglieder, ihre Aktivitäten und die Ergebnisse, die sie erzielen wollen. Letztere nennen sich im agilen Fachjargon „Artefakte“)
  • Sprint (Dies ist eine kurze Etappe des Projekts, in der ein bestimmter Arbeitsumfang innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Zeit, in der Regel zwei bis drei Wochen, erledigt wird.)

 

Als bekennender Fan von Akronymen habe ich dafür meine eigene Definition gefunden. Nützlich könnte es im „Agilen (Selbst)Management“ sein, folgendes Akronym und die resultierenden Fokussierungen in den Blick zu nehmen:

 

Agiles (Selbst-)Management meint also nach meinem Verständnis:

 

  • Augenhöhe
    – Achten sie auf würdevolle, höfliche, wertschätzende und menschliche Beziehungen (zu sich selbst und zu anderen Menschen)!
    Zeigen Sie Interesse an anderen Menschen und deren Potenzialen. Verhalten Sie sich (bezogen auf sich selbst und andere Menschen) offen, authentisch und ehrlich. Offenheit und Vertrauen gehen Hand in Hand.  

  • Gesundheit
    – Stellen Sie die Gesundheit (aller Beteiligten) voran! Stärken Sie die drei gesundheitsfördernden Faktoren: Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit und Machbarkeit. Eröffnen Sie die Ihre eigenen Potenziale und unterstützen Sie andere Menschen dabei, ihre Potenziale zu entfalten!

  • Initiativ + Interaktiv
    – Schaffen Sie eine gute Balance zwischen Initiative (Präsents/ „Neue Autorität“, Verantwortungs- & Entscheidungsübernahme, Risikobereitschaft) und Interaktion (demokratische Beteiligung, Kommunikation, gemeinsames Tun).

  • Lösungsorientiert
    – Die kühnsten Hoffnungen im Blick, den Ressourcen bewusst und die weiteren Schritte dahin gut wahrnehmend! Bleiben sie offen dabei!

 

 

Erfahren Sie mehr in einem individuellen Coaching, buchen Sie mich als Speaker oder vereinbaren wir ein Training für Ihr Team.

Lernen Sie in dabei noch die "Motivationsformel", mein „potenzialGPS", das "S.E.X.Y.-Format" und die "7 Facetten des Hirnschissmanagements" kennen.